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Hybride Best Practices
     
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Holla!

Im Jahr 2022 verbringen Angestellte den Tag nicht mehr Nine-to-five im Büro. Arbeiten geht abends, online und abseits vom Office. Die Pandemie hat Arbeitgeber:innen zu Veränderungen motiviert.

Hybrides Arbeiten kombiniert Vorzüge aus Remote- und Präsenzarbeit. Welche internationalen Offices das Trendkonzept besonders spannend umsetzen, zeigt der inperspective snacks Newsletter #39.
inperspective snacks - Der Lead - Die Menschen wollen beides
Die Menschen wollen beides
von Lilli Lipka

Zoom Meetings auf dem Sofa, Brainstorming auf dem Balkon. Der Arbeitsalltag sieht anders aus als vor drei Jahren. Irgendwie gemütlicher. Vor der Corona-Pandemie blieben nur vier Prozent der Beschäftigten im Homeoffice. Anfang 2021 waren es schon 20 Prozent mehr. Remote punktet mit Sicherheit durch Social Distancing und Bequemlichkeit. Kein morgendlicher Stress im Stau, dafür digitale Meetings in Pantoffeln.

Doch mit fallenden Schutzmaßnahmen strömen die Menschen zurück in ihre Büros. Es erwartet sie ein Arbeitsplatz abseits des Schlafzimmers, inklusive Ruhe von der Baustelle nebenan. Und weitere Vorteile: Gemeinsames Arbeiten inspiriert und motiviert. Wie sehr persönliche Kaffeemaschinengespräche und Teamtreffen gefehlt haben, wird für viele Arbeitnehmende nach der Pandemie deutlich.

Trotzdem bleibt die Gemütlichkeit und Praktikabilität des Homeoffices unvergessen. Die Menschen wollen beides. Der neue Hype: hybrides Arbeiten. Mitarbeiter:innen teilen ihre Arbeitszeit in Büro und Homeoffice auf. Schlaue Unternehmen – nicht Tesla – kombinieren die Vorteile beider Arbeitsformen und ermöglichen ihren Angestellten die erhoffte Variabilität. Wie Organisationen Flexibilität bieten und ihre Mitarbeitenden trotzdem ins Office locken – drei internationale Erfolgsgeschichten.
FACT SHEET
Digitaler Kaffeeklatsch ist nicht konkurrenzfähig
     
 
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Mehr als ein pandemiebedingter Trend: Etwa die Hälfte der weltweiten Arbeitnehmenden könnten kommendes Jahr hybrid arbeiten wollen. Das zeigt eine Studie von Edelman Data x Intelligence.
 
     
     
 
Icon Frau mit Laptop
 
   
     
     
 
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Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation beweist, was viele bereits vermuteten: Digitaler Kaffeeklatsch kann die echte Teeküche nicht ersetzen. Kommunikation, Kollaboration und die Chance des informellen Austauschs sind die Hauptgründe für die Rückkehr ins Büro.
 
     
Prag, Singapur, London: Hybride Vorbilder
Heureka in Prag: Home und Smart Office

Wie Büros attraktiver gestalten und an Homeoffice-Liebhaber:innen anpassen? Diese Frage stellte sich die Technologie-Firma Heureka in Prag.

Ihre Antwort darauf ist das Smart Office. Mitarbeitende haben keinen festen Schreibtisch mehr, sondern buchen online ihren Arbeitsplatz. Die Fläche der Firma ist optimal für eine 50-prozentige Belegung ausgelegt und gewährt doch Kapazität für alle Kolleg:innen.

Schreibtische und diskrete Bereiche für Telefonate und Meetings ermöglichen konzentriertes Arbeiten. Gleichzeitig dienen verwinkelte wie gemütliche Chill-out-Areas dem sozialen Austausch. “Die Einteilung des Büros in verschiedene Zonen ist ein wichtiger Schlüssel für den Erfolg von hybrider Arbeit. Ordnung und Multifunktionalität machen die Arbeitsatmosphäre attraktiver”, erklärt Designer Pavel Mrázek.

Damit die Mitarbeitenden ungestört arbeiten, setzt der Büroplaner passende Materialien ein. Die ruhigen Räume sind mit lärmabsorbierenden Paneelen ausgestattet. So ist das Büro plötzlich leiser als das Baustellen geplagte Homeoffice. Ein Argument für die freiwillige Rückkehr.

Design: Studio Hezkey
Fotos: Jiri Lizler

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Nu Skin in Singapur: Variabilität am Arbeitsplatz

“Hybrid Hub” nennt sich das neue Office der Firma “Nu Skin” in Singapur. Hybridität funktioniert bei der Kosmetikfirma auf verschiedenen Wegen. Die Mitarbeitenden können flexibel von unterwegs arbeiten. Innerhalb der Büroräume erhalten sie einen variablen Arbeitsplatz, den sie während des Tages wechseln können.

Ein Lifestyle-Café, Loungeecken, Telefonkabinen und höhenverstellbare Tische – das Unternehmen passt sich den vielfältigen und modernen Formen des Arbeitens an. Der dynamische Workspace ermöglicht zudem den ungezwungenen Austausch der Mitarbeitenden über Abteilungsgrenzen hinaus.

Wände aus Glas symbolisieren die Transparenz im Unternehmen. Die Offenheit im Office stärkt das Gemeinschaftsgefühl, das vor Kurzem noch unter Social Distancing litt. Zugleich bietet die Bürokonzeption Privatsphäre und Räume für fokussiertes Arbeiten. Die Ruheplätze am Rande des Open Space sind betont weiß und sanft gestaltet.

Design: Conexus
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Withers & Rogers in London: Wohlbefinden im Mittelpunkt

Allein der Ausblick der Anwaltskanzlei Withers & Rogers lockt die Angestellten ins Büro.

Neben der London Bridge an der Themse gelegen, offenbart das Office einen Rundumblick über die Stadt. Doch die Kanzlei reizt mit mehr als der inspirierenden Aussicht. Die Räume sind besonders konzipiert. Der Mensch steht im Zentrum, die Architektur unterstützt das Leitmotiv. Nicht der Meetingraum, sondern der “Teepoint” gilt als Herz des Büros.

Diese informellen Bereiche fördern flache Hierarchien und den Austausch innerhalb des Unternehmens. Im Büro wählen die Mitarbeitenden zwischen Ruhekabinen und offenen Arbeitsflächen. Es gibt keinen festen Platz, dafür mehrere Arbeitsstationen, die bei verschiedenen Aufgaben unterstützen. Mit dem Hot Desking entfernt sich die Anwaltskanzlei von traditionellen Arbeitsweisen ihrer Branche.

Wie das Unternehmen die digitalen Möglichkeiten im Büro außerdem nutzt: Ein spezieller Verhandlungsraum ermöglicht das Durchspielen virtueller Gerichtsszenarien.

Design: Oktra
Fotos: Oliver Pohlmann
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Der Weitblick:
Hot Desks – ein umstrittenes Thema
     
     
Mexiko-Stadt, Mexiko
Hot Desking bietet Flexibilität und spart Fläche. Trotzdem ist der variable Arbeitsplatz ein umstrittenes Thema. Alonso Martínez schreibt im GQ Magazin über das Für und Wider des Konzepts.
     
     
Düsseldorf, Deutschland
Die Zukunft des Büros liegt in der Einteilung in aufgabenbezogene Module, sagt Laura Grefe. Die Empfehlungen der Innenarchitektin protokolliert Michael Scheppe im Handelsblatt.
     
     
Wellington, Neuseeland
Die Mischung macht's: Der Psychologe Dougal Sutherland überlegt im Magazin The Conversation, wie Unternehmen der richtige Mix aus Office- und Remotearbeit gelingt.
     
       
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